die wahrscheinlichkeit, beim golf ein hole-in-one zu schlagen, also mit nur einem einzigen schlag einzulochen, liegt laut dem golfmagazin golf digest bei etwa 1:12.750 und ist somit alles andere als hoch. umso erstaunter war ich, als ich las, dass es kim jong-il, nordkoreas sympathischen diktator, vor einigen jahren gelungen war, bei seiner aller ersten golfrunde gleich elf dieser überaus präzisen schläge abzufeuern. so viele hole-in-ones hat tiger woods, den ich lange zeit für den besten golfer der welt hielt, in seiner ganzen karriere noch nicht geschlagen. mit diesen perfekten schlägen blieb kim jong-il sogar sage und schreibe 34 schläge unter par. vierunddreißig! ich habe sofort meine tiger woods-poster von der wand gerissen und durch ein paar plakate von kim jong-il ersetzt. schade nur, dass er sich dazu entschlossen hat, nie wieder golf zu spielen.
(ich mag mir gar nicht vorstellen, wie dieser unglaubliche mann das erste mal bowlen geht und direkt zwölf stikes hintereinander wirft. oder bei seinem ersten billardspiel alle kugeln mit nur einem einzigen stoß einlocht. oder wie dieser kleine teufelskerl gegen viswanathan anand schach spielt – und ihn mit seinem ersten zug schachmatt setzt.)
so lonely … ^^
Ich hab immerhin schon mal 10 Hole-in-ones geschafft. Dafür auf einem 9-Loch Platz.
Ich habe mal mit dem Schläger den Golfball getroffen. Da ich dachte, danach könne es nicht mehr besser werden, habe ich die Golfkarriere dann an den Nagel gehängt. Man soll aufhören, wenns am schönsten ist.
irgendetwas stimmt an der geschichte nicht. ich glaube die wahrscheinlichkeit für ein hole-in-one ist gar nicht 1:12.750, sondern variiert je nach spieler.
Ein Wahnsinn, werter Herr Grob, aber nur fast so gut wie Herr Schmidt, der 15 Löcher für 12 Schrauben brauchte.
Herzlich
Ihr Erdge Schoss
Vielleicht hat Kim ja nur geputted, dann sollte die Wahrscheinlichkeit wesentlich höher liegen, gerade auf Teppich.
Ansonsten versteh´ ich ihn ja gut, wenn man gleich 34 unter Par liegt, muss man sich einfach neuen Herausforderungen widmen, „Monopoly“ vielleicht oder „Risiko“.
Minigolf soll ja so unterhaltsam sein.
also im letzten golfer-hotel, in portugal, hatten die frauen kein problem mit ihren löchern. sie gingen zum wellness.
Neulich auf der Driving-Ranch… Er schlägt ab… denkt sich „hm wo ist jetzt der Ball hin?… Ja wo ist er denn? Ja also…“ *wums* Ball liegt schlägt einen halben Meter vor ihm wieder ein. Ich lasse ihn jetzt nur noch mit Helm auf den Golfplatz…oi…
kim jong-il hat bei seiner ersten runde golf auch einen helm getragen. obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre.
@pssst! – wellness. und schon sind frauen glücklich.
@weltdeswissens – nur, wenn man’s nicht kann.
@orinoko – beim monopoly gehörten kim jong-il übrigens mal nach dem ersten würfeln alle straßen (inkl. hotels).
@herr schoss – dabei scheint er mir handwerklich eigentlich sehr begabt zu sein.
@maak – sie spielen jetzt auf die golfer ohne hände an, oder?
@johanna – was sie gespielt haben, war sogenanntes frauengolf. ziel ist es dabei, den ball zu treffen. löcher gibt es in der regel gar nicht.
@kaal – hört sich unglaublich an.
@jamesdk – kim jong-il ist doch nicht lonely. dabei fällt mir ein, er hat damals in der tanzschule mit zehn frauen gleichzeitig walzer getanzt.
…und auf die ohne bälle!
Als Erfinder des Volleyballschlägers und des Golfschlägers mit integrierten Löchern und als Erfinder des Unterwasser-Baseballbrillencaps wundert mich Ihr Bericht nicht Herr Grob. Es liegt doch auf der Hand: Kim Jong-Il war gedoped wie alle Sportler und Diktatoren heutzutage!
Sag ich ja, Herr Grob!
Lang lebe unser geliebter Führer Kim Jong-Il!